- Flugplatzordnung des MSC Rochlitz -

 

1. Allgemeines

1.1.  Mitglieder des MSC Rochlitz e.V. haben Hausrecht. Sie sind jedoch während der Benutzung des Fluggeländes verpflichtet den Anweisungen der Flugleiter Folge zu leisten.

1.2.  Gäste haben sich nach den Mitgliedern, vor allem nach den Anweisungen der Flugleiter zu richten.

1.3.  Gastflieger müssen sich vor Aufnahme des Flugbetriebes bei dem Flugleiter melden, sich mit der Flugplatzordnung vertraut machen und diese uneingeschränkt beachten.

2.     Flugleiter

2.1.  Verantwortlich für die Einhaltung der Platzordnung sind die Flugleiter. Ihnen obliegt speziell die Überwachung des Flugbetriebes und der Bedingungen und Auflagen der Aufstiegserlaubnis für Flugmodelle mit Verbrennungsmotoren gemäß §16 Abs. 5 der Luftverkehrsordnung.

2.2.  Die Flugleiter treffen allein die Entscheidung über die Teilnahme eines Piloten am Flugbetrieb.

2.3.  Die Eingliederung der Gastflieger in den Flugbetrieb kann nur vom Flugleiter vorgenommen werden.

2.4.  Die Flugleiter geben den Platz frei oder sperren ihn.

2.5.  Die Flugleiter sind berechtigt bei Verstößen gegen die Flugplatzordnung befristete Platz- und Flugverbote zu verhängen. Bei besonders schwerwiegenden Verstößen dürfen die Flugleiter bis zur entgültigen Entscheidung des Vorstandes Platz- und Flugverbot aussprechen. Gegen ausgesprochene Verbote kann das Betroffene Mitglied schriftlich Einspruch beim Vorstand einlegen. Nur der Vorstand ist berechtigt ausgesprochene oder schriftlich festgelegte Platz- und Flugverbote aufzuheben.

2.6.  Die Flugleiter halten während des Flugbetriebes eine ausreichende Sanitätsausrüstung bereit (Ausrüstung für PKW).

3.  Flugbetriebsordnung

3.1.  Zuschauer oder sonstige am Flugbetrieb nicht beteiligte Personen dürfen sich nur im Bereich des Zuschauerraumes aufhalten.

3.2.  Flugmodelle mit Verbrennungsmotoren müssen mit wirksamen Schalldämpfern nach dem neuesten Stand der Technik ausgerüstet sein. der Schallpegel darf bei Vollast den Wert von LA = 82 dB (A) / 7m, entsprechend den Richtlinien des Bundesministers für Verkehr vom 10.05.78 (Nfl I-177/78), nicht überschreiten.

3.3.  Es dürfen nicht mehr als 4 Flugmodelle mit Verbrennungsmotoren gleichzeitig in Betrieb sein. Das Sicherheitsnetz ist die vordere Begrenzung der Flugzone, diese Linie darf auch beim Starten und Landen nicht überflogen werden. Bei Annäherung von Fahrzeugen sind Start oder Landung abzubrechen, zur Beobachtung des Fahrverkehrs ist evtl. ein Helfer einzusetzen.

3.4.  Vor jeder Inbetriebnahme der Flugmodelle ist die Funktionstüchtigkeit der Funkfernsteueranlage ausreichend zu überprüfen. Es dürfen nur solche Flugmodelle am Betrieb teilnehmen, die uneingeschränkt funktionssicher und lufttüchtig sind.

3.5.  Die Flugmodelle müssen während des gesamten Flugbetriebes von ihrem Steuerer beobachtet werden, sie haben anderen bemannten Luftfahrzeugen auszuweichen und zu diesen einen ausreichenden Abstand (Mindestabstand 150m) einzuhalten. 

3.6.  Es ist untersagt, Personen oder Tiere anzufliegen sowie den Zuschauer- und Pilotenraum sowie die abgesellten Fahrzeuge zu überfliegen. Ferner sind Störungen der Piloten durch lautes Zurufen oder sonstige Störungen zu unterlassen. Weiterhin ist das Befahren der Start- und Landebahn, während des Flugbetriebes verboten. Bei Außenlandungen in den umliegenden Feldern, darf das Modell nur von einer Person geborgen werden.

3.7.  Bei Windverhältnissen, die ein Abtreiben der Flugmodelle verursachen und die Steuermöglichkeit wesentlich beeiträchtigen, ist der Flugbetrieb einzustellen.

3.8.  Während des Start- und Landevorganges müssen die Start- und Landefläche von Hindernissen frei sein.

3.9.  Piloten haben vor der Teilnahme am Flugbetrieb eine in der Bundesrepublik Deutschland gültige Haftplichtversicherung (Deckungssumme mind. 850.000,- DM) vorzuweisen.

3.10.  Es dürfen nur Funkanlagen verwendet werden, die den Bestimmungen für Funkanlagen zur Fersteuerung von Modellen, entsprechend den Richtlienien vom 10.05.1978 (Nfl I - 177/78), entsprechen. Beim Betrieb von Funkanlagen im 35 MHz Band müssen Sender und Empfänger für einen Kanalabstand von 10 KHz ausgelegt sein.

3.11.  Bei Teilnahme am Flugbetieb muß jeder Pilot vorher beim Flugleiter oder an der Kanaltafel seinen Kanal bekanntmachen und sich bei evtl. Doppelbelegung, mit dem Piloten der den gleichen Kanal hat, verständigen.

3.12.  Nach dem Flugbetrieb hat jeder Pilot seinen Standplatz sauber zu verlassen und Abfälle selbst zu entsorgen.

3.13.  Verstöße gegen die Flugplatzordnung werden je nach Schwere durch den Flugleiter geahndet. Verstöße können im Wiederholungsfall zu einem Vereinsausschluß führen.

3.14.  Schadensfälle sind dem Flugleiter unverzüglich zu melden.

 

            MSC Rochlitz e.V.

              -Der Vorstand-